
O.T.O.A. Geschichte
1905 führte der damalige englische Grosshierophant des Primitiven Ritus von Memphis-Misraim, John Yarker 97°, eben diesen Ritus in Deutschland ein. Die ersten deutschen Führer wurden Carl Kellner und Theodor Reuss, die den magischen Orden Ordo Templi Orientis gründeten. Dies geschah durch die Reduktion der 97 Memphis Misraim-Grade auf neun plus einem zusätzlichen zehnten, rein administrativen Grad.
Lucien-Franvois Jean-Maine wurde in Leogane, Haiti, am 11. Januar 1869 geboren. Er starb in Boston am 30. April 1960. Er war in die vier esoterischen und religiösen Voodoo Grade initiiert worden, bevor er 1899 zum gnostischen Patriarchen konsekriert wurde. 1910 erhielt er die O.T.O. -Sukzession von Encausse, der sie um 1908 bekommen hatte. Encausse übergab Jean-Maine seine magische Konsekration, damit ein dem O.T.O.-ähnlicher Orden in Haiti gegründet werden könne. Und so entstand nach Jean-Maines Rückkehr am 22. Dezember 1921 offiziell in Haiti der Ordo Templi Orientis Antiqua. Kurz darauf, 1922, wurde "La Couleuvre Noire" auf der Basis des haitianischen O.T.O.A. organisiert.
Nach dem Tode Encausses/Papus 1916 spaltete sich der französische O.T.O. Eine Gruppe, geleitet von Jean Bricaud, wandte sich Reuss zu, um eine neue Linie von Sukzessionen und Initiationen zu erhalten. Reuss hiess diesen Neo-Gnostischen Orden gut, indem er ihm seine magische Linie von Konsekrationen übertrug.
Jean-Maine fand sich an der Spitze des ursprünglichen Pariser Ordens wieder, der der originalen Konstitution von Papus und Synesius folgte. Er beschloss, nach Spanien zu ziehen, wo der Original-Orden am stärksten präsent war und verlegte deshalb 1919 seinen Sitz nach Madrid. Erst dort erfuhr er, dass Bricaud schon 1907 eine eigene gnostische Kirche hatte und sich von Synesius' Autorität getrennt hatte. Erschrocken durch diesen Konflikt innerhalb des Gnostizismus, ernannte Jean-Maine 1921 seinen europäischen Stellvertreter: Martin Ortier de Sanchez y Marraga. Jean-Maine selber brach nach Haiti auf und heiratete, nach vorheriger Absprache, die jüngste Tochter des Voodoo-Patriarchs von Leogane. Nur ein Kind entsprang dieser Verbindung, die auf der magischen Idee beruhte, einen idealen Körper für die noch zu kommende Seele eines fortgeschrittenen Adepten zu bilden. Dieser Sohn wurde am 18. Januar 1925 geboren und Hector-Francois genannt. Er wurde gemäss Voodoo-Riten von seinem Vater beschnitten, der ihn später gnostisch taufte.
Nach und nach wuchs "La Couleuvre Noire" und absorbierte den O.T.O.A., der am Schluss nur noch in Spanien unter Lucien-Francois Jean-Maines Autorität fortbestand. In Frankreich konzentrierte sich der 0.T.O. um Bricauds Buchhandlung. Aleister Crowley erbte die 0.T.O. -Autorität für England und Deutschland nach dem Tod des Grossmeisters Reuss 1921. In Skandinavien existierte jedoch noch ein O.T.O., der der originalen Papus-Konstitution folgte und der sich der Gnostischen Kirche der Ophiten angeschlossen hatte, welche innerhalb des O.T.O. von Jean-Maine 1912 gegründet wurde. Dieser skandinavische Gnostische Orden beugt sich heute vollkommen der Jurisdiktion der "Monastery of the Seven Rays. Von 1922 bis zu seinem Tode 1960 widmete sich Jean-Maine seinen magischen Studien und der Erziehung seines Sohnes Hector-Francois. Beide hatten die Ämter "Master Zothyrius," "Master Mercurius," "Master Aquarius, und "Master Capricorn" inne, welche zu diesem Zeitpunkt von Michal Bertiaux geführt werden.
Jean-Maine bemühte sich, seine Idee, eine vereinte Familie aller Gnostiker zu bilden, Bricaud und seinen Nachfolgern nahezubringen. Diese fürchteten aber eine magische Konkurrenz bzw. Übernahme und veranlassten, dass alle Beweise der Existenz der alten gnostischen Kirchen zerstört wurden. Auf diese Weise ist es unmöglich gemacht worden, eine Verbindung von Jean-Name und Encausse dokumentarisch zu belegen. Allein im spanischen Souveränen Sanctuarium von Memphis-Misraim, von dem alle französischen Okkultisten zugeben, dass Encausse daraus seine eigenen Memphis-Misraim-Grade bezog, wurden diese Dokumente aufbewahrt. Da diese Dokumente die grundlegende Verbindung zwischen "Ihe Monastery of the Seven Rays" und dem System des esoterischen und gnostischen Voodoo belegen, werden sie sorgfältig gehütet, um deren Vernichtung durch diejenigen Leute zu verhindern, die der schwarzen Rasse gnostische Initiationen vorenthalten wollen. Dies ist der Grund, weshalb der Orden der Martinisten in Paris sich weigert, irgendwelche Haitianer in den Ritus der gewählten Priesterschaft zu weihen, da sie fürchten, die Haitianer könnten ihr ursprüngliches Recht auf diese Grade magischer Erkenntnisse und Beschwörungen fordern und dann selber die Fassade des modernen Pariser Okkultismus niederreissen. Deshalb können die gültigen haitianischen gnostischen Bischöfe nur in unserer Tradition gefunden werden, die zur Zeit unter der Jurisdiktion des haitianischen Patriarchen Doktor Pierre-Antoine Saint-Charles steht.
In Haiti versuchte Hector-Francois Jean-Maine das Interesse am O.T.O.A. zu wecken. Dieser Orden entwickelte in Spanien ein hochinteressantes sexualmagisches System. Zwischen 1948 und 1949 begann Jean-Maine mit den 16 magischen Grade des O.T.O.A. in der Form Lykanthropischer Kabbalistik, die von den besten Adepten der "Couleuvre Noire" entwickelt wurde, zu arbeiten. Diese magische Strömung, formal im Januar 1949 etabliert wurde, griff auf die gnostischen, ophitischen, naassenischen und tantrischen Ideen der originalen Papus-Konstitution zurück.
Am 5. Januar eröffnete Jen-Maine vor den versammelten Grossmeistern der haitianischen Esoterik, den Tempel der "Two Yggdrasills" (The Solar Legbah and the Stellar Legbah) mit einem Sexualmagischen Ritual. Sein nackter Leib war mit den roten, orangenen, gelben, cremefarbenen und purpurroten Symbolen der höchsten Adeptschaft der Lykanthropischen Kabbalistik bemalt. Mit diesem Ritus wurde das ophitische System magischer Punkte ritualisiert, das in den Kursen der "Monastery of the Seven Rays" diskutiert wird. Mit der Ejakulation eines jeden Orgasmus wurden der mächtige Choronzon und andere Wesenheiten von jenseits unseres Universums fühlbar materialisiert.
Am 27. Januar 1949 kletterte Hector-Francois ausserhalb Leogane auf einen Berg. Sein Ziel war, zu zeigen, dass der O.T.O.A sich von "La Couleuvre Noire' unterscheide und in keiner Weise mit dem 0.T.0. verbunden ist. Auf dem Berggipfel, umgeben von 16 Meistern des O.T.O.A., begann er den Himmelsgeist anzurufen. Und wiederum vollkommen nackt, den Körper mit den magischen Symbolen der 16 magischen Planeten der gnostischen Kosmologie bemalt, vollführte der 24jährige, von der kosmischen Schlange besessene Magier Tänze und sexualmagische Akte mit den anwesenden Priestern. Die daraus resultierenden Materialisationen im Orgasmus zeigten, dass der O.T.O.A. tatsächlich den wahren magischen Strömungen des Aeons folgte, und dass Hector-Francois auch tatsächlich der magische Hohepriester des neuen magischen Aeons war.
1955 transformierte Hector-Francois, mit der Erlaubnis seines Vaters, den O.T.O.A. in eine gnostische und ophitische Kirche. Der Grund hierfür war ein einfacher. Erstens war er an der Möglichkeit interessiert, alle initiatorischen Aktivitäten zu vereinen und zu vereinfachen. Wissend, dass andere Gruppen die Bezeichnung O.T.O. verwendeten, versuchte er Jede Verwechslung seines eigenen magischen Ordens und der Nicht-Voodoo-Orden West-Europas zu vermeiden. Zweitens wollte er sein eigenes System weiterentwickeln, mit dem Ziel, neue Gebiete der Sexualmagie zu erkunden, ohne dabei dem System eines schon existierenden magischen Ordens folgen zu müssen. Mit dieser Absicht suchte er seinen eigenen Tempel Lykanthropischer Kabbalistik weiterzuentwickeln. Dank seiner Reisen im Zusammenhang mit seiner Erziehung und vor allem mit seinen Studien in Afrika für seine Dissertation über den Ursprung der magischen Pflanzen, die von versklavten Voodoo-Hohepriestern in der früheren Kolonialzeit nach Haiti gebracht wurden, war er in der Lage, Kontakt mit zahlreichen Magiern und Hexern aus allen Teilen der Welt aufzunehmen. Im Austausch der Initiationen mit diesen Adepten gelang es ihm, eine tatsächlich universelle Gnosis von Sexualmagie zu entwickeln.
Sein Vater starb 1960, und die Leitung der Gnostischen Kirche des Memphis-Misraim wurde Doktor de Sanchez y Marragas übertragen, der die wenigen und weltweit verstreuten Adepten von seinem Monastery in Spanien führte. Dessen gesundheitliche Lage zwang diesen aber, Hector-Francois um Unterstützung zu bitten.
Bertiaux wurde im Januar 1935 in den USA geboren und studierte Theurgie sowie Voodoo unter haitianischen Meistern und Voodoo Adepten von 1953-75. Am 15. August 1963, während er Haiti besuchte, erklärte Doktor Jean-Maine Bertiaux, dass er dessen Hilfe bei seinen esoterischen Studien benötigte, da er vorhabe, nach Madrid zu gehen, um ins Patriarchat der Ecclesia Gnostica konsekriert zu werden. Ein Übereinkommen wurde beschlossen und ein magischer Pakt zwischen Bertiaux und Jean-Maine eingegangen. Nach seiner Rückkehr in die USA gab sich Doktor Bertiaux vollkommen seinen esoterischen Studien und hielt gleichzeitig telepathischen Kontakt zu Doktor Jean-Maine.
Am 2. November 1963 wurde Hector-Francois Jean-Maine in das Gnostische Patriarchat konsekriert. Dieser katholische Festtag, auch bekannt als Allerseelen, ist im Voodoo als Festival des Gottes der Magie, des mächtigen Guedhe-Nibbho, geheiligt. Kurz darauf wurde Doktor de Sanchez y Marraga sehr krank und starb. Mit Hilfe magischer Techniken wurde er für die nächsten fünf Jahre astral in der Magnetsphäre der Erde gehalten, so dass Hector-Francois weiterhin jedes Detail über sein magisches Amt lernen konnte. In der Tat war es aufgrund dieser Methode, dass Doktor de Sanchez y Marraga und Hector-Francois 1966 Doktor Bertiaux magisch konsekrieren konnten. Als 1966 der weltweite Einfluss der Gnostischen Kirche zugenommen hatte, war es Doktor Jean-Maine möglich, das astrale Selbst des Doktor de Sanchez y Marraga zu entlassen. Er selbst leitete nun den Alten und Primitiven Ritus von Memphis-Misraim, unterstützt von Doktor Bertiaux und den anderen gnostischen Patriarchen. 1970 konsekrierte Hector-Francois Doktor Bertiaux zum Souveränen Grossmeister des 0.T.O.A., was seiner Wahl in dieses Amt durch die Grossmeister von Spanien, Haiti und Louisiana-Illinois folgte. Dieser Grad wird normalerweise vom Assistenten des Grosshierophanten des Ritus von Memphis-Misraim innegehalten.
Zwischen dem 10. und 17. April 1973 wurde in Liege, Belgien, eine weltweite Synode gnostischer Bischöfe aller wahren gnostischen Sukzessionen und Vereinigungen abgehalten. Folgende Organisationen schickten ihre Repräsentanten:
1. The Monastery of the Seven Rays
2 . The Ecclesia Gnostica Spiritualis
3. The Ancient and Primitive Rite of Memphis-Misraim
4. The Ecclesia Gnostica Ophitica
5. The Universal Martinist Federation of Initiatics
6. The Albigensian Gnostic Rite of Haiti
7 . Die Vereinigung fur gnostisches und magisches Christentum
8. Die Vereinigung fur gnostische und theurgische Ontologie das esoterischen Christentum. (7 and 8 are Swiss Gnostic and magical orders, based upon Catholic tradition and initiatic order-foundation)
9. The Esoteric Rite of the Rose-Croix
10. The Church of the Mandala of Giordano Bruno
11. The Fraternitas Hermetica
12. The American Synod of Gnostic Bishops
13. The QBLH Alchemist Church
14. The Martinist Order of Rose-Croix and Aleph-Initiates
15. The Interior Sanctuary of the Elect Priesthood
16. The Naasenian Gnostic Brotherhood of Initiates and Adepts
Diese mystischen, initiatorischen Orden, die sich von den alten gnostischen und hermetischen Traditionen des westlichen Okkultismus herleiteten, gaben ihre Zustimmung zur magischen Geschichte der Ecclesia Gnostica (Ritus von Memphis-Misraim) ebenso wie zum Austausch von Initiationen und Konsekrationen unter allen anwesenden Adepten. Diese Orden magischer Adeptenschaft stimmten der Gründung einer weltweiten Bruderschaft von Adepten zu, die innerhalb der "Monastery of the Seven Rays" residieren und nach aussen den Namen "Le rite ancien et primitif de Memphis-Misraim" tragen sollte. Jeder Orden, jede konstituierte Organisation oder Gesellschaft sollte seine/ihre initiatorische Tradition und Arbeitsweise vom Gradsystem des MemphisMisraim herleiten. Demzufolge wurde Doktor Jean-Maine der führende Adept aller 16 Orden und Unterorden.
In den späten 1960er und den frühen l97Oern schrieb Doktor Bertiaux auf Anfrage der Bischofssynode der Ecclesia Gnostica Spiritualis die Vier-Jahres-Lektionen, die den Basis-Kurs der Monastery of the Seven Rays Outer Retreat bilden, die vom "Inner Retreat" in Chicago geleitet wurden.
Ursprünglich war die "Monastery of the Seven Rays" eine römisch-katholische und benediktinische Institution, wie ihr Name andeutet. Viele dieser ursprünglichen Traditionen scheinen in den Praktiken dieser Schule überlebt zu haben. Im 18. Jahrhundert war die "Monastery" ein Forschungszentrum der Gnostisch Katholischen Kirche in Spanien. Diese Kirche muss in der "Altkatholischen" Tradition begriffen werden und nicht im Sinne von Aleister Crowley.
Heutzutage ist die "Monastery" ein Zentrum magischer Kurse und Instruktionen. Sie wurde ebenfalls reorganisiert durch die Aktivitäten des Ritus von Memphis-Misraim, einem ehemalig freimaurerischen Orden, der nun völlig theurgisch geworden ist. Der äussere Kreis des "Monastery" ist zu einer Schule internationaler Korrespondenz-Klassen über magische Themen geworden, während der innere Kreis (der physisch nicht in Spanien zu finden ist) zum Zentrum für Forschung und Einweihung wurde.
Die Lehren des "Monastery" leiten sich von Gnostizismus, Bonpa, Tantrismus, Voodoo, Kabbala und ausserirdischen Quellen her. Obwohl die Ziele des "Monastery" immer im Einklang mit thelemischen Prinzipien gewesen waren - das Selbstentdeckung bzw. Selbsteinweihung das höchste Ziel des Okkultismus darstellen - war es in seiner undogmatischen Aussage immer klar. Einige Adepten des Inneren Ordens haben aber die die Wichtigkeit einer Teilnahme an der Arbeit des Neuen Aeons verstanden und deshalb wurde am 15. August 1973 das Gesetz von Thelema formal akzeptiert.
1975 wurde Doktor Bertiaux von Jean-Maine zum Grand Hierophant Conservateur des Memphis-Misraim ernannt. Im selben Jahr beauftragte er einen kanadischer Schüler des "Monastery," Ken Ward, die thelemitisch orientierten Studenten zu beaufsichtigen. 1976 wurde Ward Grossmeister des O.T.O.A., um die Forschungszirkel, die Kommunikationsprogrammme und die Publikationen der Studenten effizienter zu organisieren, welche formal das Gesetz von Thelema akzeptiert hatten.
Seit diesem Jahr operierte der O.T.O.A. von innerhalb des M7R-Systems aus und wurde von Grossmeister Ward geführt, der in direktem Kontakt mit dem Inneren Kreis und Grosshierophant Bertiaux stand. Man begann ein Journal herauszugeben, The Instrumentum, das nur für Mitglieder erhältlich war. Der Orden selbst hörte im traditionellen Sinn zu lehren und zu initiieren auf, da das "Monastery of the Seven Rays" das lehrende Vehikel für den O.T.O.A. wurde und immer noch ist. Diskussionen und der Austausch von Ideen innerhalb der Mitgliedschaft des Ordens wurde jedoch immer gefördert und unterstützt. Das offizielle Organ des Ordens ist ein Journal mit dem Titel Societe.
I m Dezember 1988 wurde Doktor Courtney Willis durch Doktor Lamparter, sanktioniert durch Doktor Bertiaux, zum Souveränen Grossmeisters des O.T.O.A. ernannt. 1989 ernannte Michael Bertiaux Courtney Willis als Ogdoade Orfeo VIII while Lamparter resigned all offices in the OTOA by 1995. Doktor Willis, ebenfalls ein persönlicher Schüler von Michael Bertiaux, hat ein natürliches magisches Talent und gilt als führende Kraft der neo-afrikanischen Religionen und magischen Bewegungen. So war es Dr. Willis möglich, die Tradition des Franco-Haitianischen OTO (OTOA) fortzuführen, da ihm von Bertiaux auch der ,rituelle Prozess der Verpflichtung des Geheimnisses' gegeben wurde, welches zuvor nicht an Ken Ward oder Manuel Lamparter als Souveräne Grossmeister des OTOA übertragen wurde. Ohne dieses Übertragung kann keine Autorität über den F.H.OTO besessen werden. 1991 wurde also C. Willis die wahre und gültige Sukzession des OTOA direkt durch M. Bertiaux übertragen Doctuer Willis wurde von Michael Bertiaux zum Souveränen Grossmeister Absolute (SGMA) des OTOA ernannt und ist seitdem das Oberhaupt dieses Ordens. Im Mai 2005 wurde David Beth aus Deutschland zum Souveränen Grossmeister des OTOA durch den Souveränen Grossmeister Absolute, Docteur Courtney Willis, ernannt. Docteur David Beth führt die reichen Traditionen des OTOA fort und bringt Wissen, Erfahrung und Integrität mit ihm.
Unter Docteur Willis und Docteur Beth knüpft der O.T.O.A. weiterhin weltweit freundschaftliche Kontakte mit magischen, gnostischen, thelemitischen, neo-afrikanischen, afrikanischen und okkulten Gruppen. Aber er war keine thelemitische Organisation mehr, sondern richtet sich mehr gnostisch und magisch aus, da Courtney Willis zu den spirituellen Wurzeln des Voodoo, d.h. den ursprünglichen esoterischen Absichten der Jean-Maine-Familie zurückkehren wollte. In dieser Absicht wurde er von Michael Bertiaux unterstützt.
Heute ist der O.T.O.A. eine gnostisch-magische Organisation. Es gibt 16 Grade (die als Verlängerung der 4 Elemente in die 4 Dimensionen des Raum-Bewustseins zu sehen sind)die man zur Strukturierung benötigt. Diese Grade sollen nicht als Status-Symbole angesehen werden, da einer genauso wichtig ist, wie der andere. O.T.O.A. ist darauf ausgerichtet, als magische Maschine zu funktionieren, welche durch die okkulte Energie ihrer Mitlieder gespeist wird. Dies ist der Grund, warum das Grad-System bzw. die Strukturierung so wichtig ist. Jede Maschine muss genau Strukturiert sein um einem Energieverlusst vorzubeugen.


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