Öffentliche Schriften und Innere Welten des O.T.O.A. und L.C.N.

Der Wert schriftlicher Materialien ist unbestritten. Es zeigt die Kreativität einer Person oder Gruppe. Es hilft ihre Gnosis zu erklären und dient als Inspiration für andere. Es kann eine Basis sein, auf welche andere Ideen aufgebaut werden und unterstützt damit die Evolution von Wissen innerhalb eines Kontinuums.

In einigen Fällen kann Material aus dem Inneren Orden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, ohne dass dies Unheil anrichtet oder dass damit die innersten Geheimnisse und Gnosis offenbart werden. Einige Schriften des OTOA/LCN fallen in diese Kategorie. Speziell das berühmt berüchtigte Voudon Gnostic Workbook und die vier Jahreskurse des Klosters der Sieben Strahlen (Monastery of the Seven Rays), alle verfasst von einem wahren spirituellen Vater und dem Hierophanten des (Voudon) Gnostischen Kontinuums, Michael Bertiaux.

Meister Bertiaux war niemals an Ruhm oder einem Massenmarkt interessiert. Trotzdem entschieden er und die Gross-Meister des OTOA und LCN, einige Lehren der Orden, in verschiedenen Stufen, einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Bertiaux hatte schon immer ein grosses Interesse an esoterischer Heilung und Solidarität gegenüber verwandten Suchenden auf dem Pfad zur gnostischen Erleuchtung. Er wusste, dass einige Resultate und Arbeitsweisen der Forschungslabore des OTOA und LCN, gewiss anderen Menschen helfen könnten, sich als gnostische Individuen zu entwickeln, auch wenn sie nicht in einer direkten Weise mit dem Voudon Gnostischen Kontinuum verbunden waren. Und genau dies passierte viele Male, was der Einfluss beweist, den Bertiauxs Schriften auf viele der wichtigsten Exponenten des heutigen Okkultismus und Spiritualismus hat. Bertiaux hat immer beabsichtigt, dass diese Materialien inspirierend wirken sollen, dass sie als Hilfe bei spiritueller Suche dienen, aber dabei niemals dogmatisch erscheinen sollen.

In manchen Fällen jedoch können Schriften mehr sein als sie zuerst erscheinen. Diese Materialien besitzen noch eine andere Ebene. Sie beinhalten geheime Türen, welche geöffnet werden können, um den Suchenden in andere Universen und Dimensionen des Esoterischen Voudon einzulassen. Fremdartige Orte magischer Kräfte und spiritueller Energien, welche kraftvolle Formulae für gnostische Transformation enthalten. Diese Bereiche werden in den Büchern und Materialien der Orden angedeutet, aber die Schlüssel zu ihnen werden nicht in schriftlicher Form gegeben. Die Tore werden bewacht von den Geist-Wächtern (spirit wardens) und menschlichen Protektoren der Orden, welche in einer esoterischen Symbiose arbeiten um nur jene loyalen Chelas einzulassen, die befähigt sind, in diesen esoterischen Welten zu navigieren.

Demnach können diese tieferen Schichten nur penetriert werden, durch direkte Führung und Hilfe wenigen Meister der Orden des OTOA und LCN. Diese wenigen hohen Meister halten spezielle sakramentale Vollmachten und führen Mitglieder mit Potential Schritt für Schritt hin zu den Offenbahrungen der Inneren Mysterien. Diese Inneren Welten bedeuten auch direkten Konakt mit den Loas und Geistern (spirits) des Voudon Gnostschen Kontinuums, welches mit den Orden verbunden ist. Diese Spirit-Familien sind Herren über spezifische Gebiete, die durch die Inneren Kulte der Orden abgedeckt sind.

Zu diesen Gebieten bekommt man NUR dann Zugang, wenn man formal in die Initiierten-Kette der Orden des Hierophanten Michael Bertiaux und seiner speziell bevollmächtigten Gross-Meister integriert wird. Denn nur diese Meister übertragen den Aflatus, der als magisches Glied zu den Inneren Orden fungiert. Es ist unmöglich, dieses Glied herzustellen oder die Inneren Schichten zu betreten, ohne angeschlossen zu sein an das Kontinuum des Michael Bertiaux, da er der einzige Hierophant-Nachfolger der Jean-Maine Familie ist, an welche die Spirits der Inneren Tempel loyal gebunden sind. Nur jene, die spezielle Kräfte besitzen, die durch die hierophantische Initiation übertragen wurden, haben die Pflicht und die Kenntnis, die Energien der Inneren Orden in die Äusseren Paläste zu befördern.

Dies sind eigentlich generell verstandene Gesetze in der esoterischen Welt afro-atlantischer und anderer Systeme spiritueller Transmission. In diesen Systemen sind direkte, persönliche Ermächtigungen (empowerments), die einzigen und kraftvollsten Möglichkeiten des Transfers spiritueller und magischer Kräfte. Diese Ermächtigungen und spirituellen Transfers können sich auch nur dann entfalten und wirken, wenn die initiierte Person INNERHALB des magischen und spirituellen Kontinuums arbeiten, an dessen Spitze der Hierophant und seine Spirit-Familien stehen. Es gibt keinen anderen Weg. Jeder, der also das Kontinuum verlässt, oder der von ihm abgeschnitten wurde, wird diese Fähigkeit verlieren, die Inneren Tempel der Voudon Gnosis zu betreten und den Schutz und die Unterstützung der voudon-gnostischen Spirits verlieren.

Wie schon zuvor erklärt, haben nur einige wenige Meister der Orden die sakramentalen Kräfte, die Orden zu schützen, und die Möglichkeiten und die Pflicht, als eine Brücke zwischen Inneren und Äusseren Orden zu fungieren. Während ein Initiierter zum höchsten Grade der Realisation und Ermächtigung der Voudon Gnosis geführt werden kann, haben nur einige wenige esoterisch ausgesuchte Hohepriester der Orden, die sakramentale Vollmacht, Kräfte zu übertragen und einzuweihen. Diese Meister haben immer innerhalb der Orden gewirkt und nicht ein einziges Mal hat ein solcher Meister die Orden verlassen. Es gibt esoterische Gründe und Gesetze, die dies unmöglich machen würden.

Nun wird verständlich, warum die Orden OTOA und LCN freigiebig Einsicht in viele Bereiche ihrer Arbeit geben und sogar ,Geheimnisse' publizieren, damit andere sie studieren können. Es ist nur zur Inspiration und zum Zwecke des spirituellen Wachstums. Es wird niemanden ermöglichen, der nicht formal an das voudon.gnostische Kontinuum des Hierophanten Michael Bertiaux angeschlossen ist, die Inneren Orden zu betreten oder irgendeine Art von Vollmacht zu beanspruchen. Grosse Einsichten und Erkenntnisse können durch das Studium der Schriften der Orden erlangt werden und möglicherweise können grosse Ideen entstehen und Transformation stattfinden. Jedoch sind diesen Prozessen klare Grenzen gesetzt und diese Barrieren können nur durchbrochen werden, durch den initiierten Kontakt zu den bevollmächtigten Meistern und Führern des Ordo Templi Orientis Antiqua und La Couleuvre Noire.

Es wird immer jene geben, die Autorität in unserem Kontinuum für sich in Anspruch nehmen, aber diesem nicht angeschlossen sind. Dies ist das Resultat eigener Unzulänglichkeiten und der Unfähigkeit eigene wertvolle Schriften, Ideen oder Systeme spiritueller Errungenschaft zu produzieren. Diese Menschen sind nichts weiter als Sklaven ihrer Egos und geblendet durch Illusionen. Die wahren Meister der Voudon-Gnosis werden ihr Werk in den geheimen Tempeln des OTOA/LCN fortsetzen, so wie es schon ihre spirituellen Vorfahren seit Jahrhunderten getan haben. Das Sanctum Sanctorum wird für immer unbeschädigt bleiben und unsere Hohepriester für alle Zeiten mit seiner Macht erfüllen.

Tau Melchizedek
SGM OTOA/LCN